„Bei Moritz war vorne kaum noch Haar vorhanden. Darüber muss man vor der OP sehr offen sprechen."
Wenn vorne fast kein eigenes Haar mehr da ist, gehört das zu den anspruchsvollsten Ausgangslagen in der Haarchirurgie. Die Fläche ist groß, die Zahl der Grafts aber durch den Spenderbereich am Hinterkopf begrenzt. Die Dichte von früher lässt sich damit nicht eins zu eins zurückholen. Deshalb haben wir mit Moritz vorab ausführlich besprochen, was realistisch ist und wo die Schwerpunkte liegen.
Ziel war ein Haarbild, das als Ganzes stimmig wirkt. Die 3.200 Grafts haben wir so verteilt, dass zuerst eine klare, natürliche Haarlinie entsteht und dahinter eine Dichte, die im Alltag geschlossen aussieht. Die Linie selbst haben wir bewusst nicht zu tief gesetzt. Sie soll zu seinem Gesicht passen und auch in zwanzig Jahren noch natürlich aussehen. Dass Moritz heute sagt, es sehe aus wie früher, ist für mich die beste Bestätigung.